Ladakh, Nubra und Kaschmir/Indien
Trekking und Kultur zwischen Himalaja, Transhimalaja und Karakorum

Datum: 14. September bis 1. Oktober 2018 (18 Tage)

Alles auf einen Blick

Zielregion: Ladakh/Nubra (indischer Himalaja)
Schwerpunkt: Kulturelle Trekkingreise
Trekking:
 
Nurubok – Lasermo La – Nubra, total 6 Tage
Tagesleistung 4 bis 6 Stunden
Tiefster Punkt: Hundar/Nubra (ca. 3180 m)
Höchster Punkt: Lasermo La (5250 m)
Max. Schwierigkeit: T3
Besichtigungen: u.a. in Leh, Industal, Hundar, Diskyid, Sumur
Flugreise: Zürich – Delhi – Leh – Srinagar – Delhi - Zürich (alles Linienflüge)
Übernachtung: Leh: Guest House, Trekking: Zelt,
Srinagar: Hausboot
Preise Landkosten:

 
bei 4 bis 8 Teiln. CHF 3580.-
bei 9 bis 12 Teiln. CHF 3280.-
bei 13 bis 15 Teiln. CHF 2880.-
Preise Flugkosten: alle Flüge pro Person ca. CHF 1500.-
Einzelzimmer:
 
beschränkt verfügbar
EZ-Zuschlag CHF 250.-
Bedingungen: siehe Jahresprogramm oder www.banzhaf.org
Datum: Fr, 14. Sept. - Mo, 1. Okt. 2018 (18 Tage)

 
Phyiang Gompa (Ladakh).

Allgemeine Informationen

Ladakh, das Land der Pässe, gehört politisch zu Indien, geografisch jedoch zur Zone der tibetischen Bergsteppen. Es wird geprägt vom Industal. Nördlich dieses breiten Tales befindet sich Nubra, eine Provinz, durch welche die alten Karawanenwege der Seidenstrasse über den Karakorum nach Yarkand und Kashgar führten. Nubra war lange Zeit Sperrzone und konnte von Fremden nicht besucht werden. Wie Ladakh, wird Nubra von mehrheitlich buddhistischen Menschen bewohnt. Nubra besteht vor allem aus einer riesigen, von den Flüssen Nubra und Shayok in Mäandern durchzogenen, windgepeitschten Ebene. Dort sind zwischen den Sanddünen baktrische Kamele und Yarkandipferde zu sehen. Hoch über der prächtigen Talebene thront die Klosterfestung von Diskyid.

Kurzbeschreibung der Reise
Zunächst fliegen wir mit einem Linienflug nach Delhi, von dort mit einem internen Flug direkt nach Leh/Ladakh. Diese originelle Basarstadt liegt auf stattlichen 3505 Metern Höhe nördlich des Indus. Dort werden wir uns zunächst akklimatisieren und dabei die Stadt und ihre Umgebung erkunden. Als Unterkunft dient ein originelles Ladakhi-Gasthaus in Changspa, das von einer sympathischen Familie betrieben wird, die ich schon seit 1984 kenne. Wir werden uns dort auch mit den lokalen Essgewohnheiten vertraut machen. 3

Der Trek führt uns nördlich des Klosters Phyiang in eine steppenhafte Berglandschaft. Wir überqueren den Transhimalaja über den Lasermo La (ca. 5250 m) und gelangen in die Provinz Nubra. Wir durchqueren diese grossartige, von schroffen Bergkämmen begrenzte Ebene. Die letzte Etappe führt durch eine Ansammlung bizarrer Sanddünen. Der vergletscherte Lasermo La ist hoch, aber technisch einfach, die Anstiege sind nur abschnittweise steil. Die einzelnen Tagesetappen sind mit einer guten Grundkondition bestens zu bewältigen (Marschzeiten zwischen 4 bis 7 Stunden). Wir werden uns in Höhen zwischen 3200 und 5250 Metern bewegen. Jeden Abend schlagen wir unsere geräumigen Zelte auf, tagsüber durchwandern wir eine faszinierende, sehr einsame Landschaft. Die Wege sind durchwegs gut, technische Schwierigkeiten sind nicht zu erwarten. Das Gepäck wird einer Pferdekarawane überlassen, einheimische Führer und Köche sorgen für das leibliche Wohl. Unterwegs werden wir einmalige Klosteranlagen besichtigen und die Ladakhi bei ihren Erntearbeiten beobachten können. Nach Ankunft in Leh haben wir noch zwei Tage zur Verfügung, die wir für Besichtigungen der grossartigen Klosteranlagen nutzen. Die Rückreise erfolgt zunächst von Leh nach Srinagar, wo wir ein paar Tage auf einem idyllischen Hausboot auf dem Nageen-See verbringen werden, danach geht es via Delhi zurück in die Schweiz. Es ist möglich, die Reise nach dem Trek schon in Leh zu beenden. Man kann aber auch noch ein paar Tage auf dem Hausboot in Kaschmir anhängen. Informationen dazu erteile ich gerne.


Die Pferdekarawane zwischen Nurubok und Lasermo La.
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Reiseprogramm: Ladakh, Nubra und Kaschmir 2018

Fr. 14. September 2018 Hinflug
Vormittags Besammlung im Flughafen Zürich, Check-In und Abflug mit Linienmaschine SWISS nach Delhi.

Sa. 15. September 2018 Leh
Ankunft in Delhi um Mitternacht, Transfer zum Domestic Terminal 3 und früher Weiterflug mit interner Fluglinie von Delhi nach Leh (3505 m). Transfer ins Gasthaus, Frühstück. Ruhephase, Mittagessen und danach Spaziergang im Basar von Leh.

So. 16. und Mo. 17. September 2018 Leh
Wir akklimatisieren uns zwei Tage lang an die Höhe und besichtigen dabei Tisseru und Shanti Stupa, die Klöster von Hemis, Chemre, Thikse, Stakna und Spituk sowie die Palastanlage von Stok.


Begegnungen am Weg: Hirtin, Pashminaziegen, Touristin (Ladakh).

Di. 18. September 2018 Nurubok
Nach dem Frühstück fahren wir mit Jeeps nach Phyiang (3630 m) und sehen uns das Kloster an. Weiterfahrt nach Nurubok (3900 m), wo wir die Zelte aufschlagen. Eintreffen der Pferdekarawane. 5

Mi. 19. September 2018 Lasermo Base Camp
Wir folgen dem einsamen Tal und dem alten Karawanenweg bis zum letzten Lagerplatz unterhalb des Passes (ca. 4500 m). Camp dort.


Mit Tsewang Gyalson (sitzend), Karawanenführern und Koch auf dem Lasermo La.


Tsewang Gyalson führt die Karawane über das Gletscherfeld auf dem Lasermo La (5250 m).
 

Do. 20. September 2018 Dok Gongma
Anstrengender Tag. Aufstieg teilweise steil zum oft mit Schnee bedeckten Lasermo La (ca. 5250 m). Abstieg auf Bergpfad zur Alpweide von Dok Gongma (ca. 4350 m). Camp.


Lagerplatz in Dok Gongma (Nubra).

Fr. 21. September 2018 Karchen
Abstieg durch ein langes Tal, vorbei an verschiedenen Alpweiden gelangen wir zum Dorf Karchen (ca. 3800 m). Camp auf einer hübschen Wiese.

Sa. 22. September 2018 Hundar
Weiter entlang des quirligen Bachs. Das Tal verengt sich zur Schlucht, an deren Ende wir in die Hochebene von Nubra gelangen. Camp in der Oase von Hundar (3180 m).

So. 23. September 2018 Diskyid
Nach Besichtigung der Hundar Gompa wandern wir flach, vorbei an Sanddünen und kargen Feldern nach Diskyid (3200 m). Lodge. 7


Diskyid Gompa (Nubra).

Mo. 24. September 2018 Diskyid
Ein verdienter Ruhetag! Wir steigen hinauf zur Diskyid Gompa, einer imposanten Klosterburg, und sehen uns den kleinen Basar näher an.

Di. 25. September 2018 Leh
Heute fahren wir nach Leh! Mit Geländefahrzeugen überqueren wir den Kardong La (ca. 5600 m), einen mächtigen Pass, der das Nubra- mit dem Industal verbindet. Gegen Abend treffen im Gasthaus in Changspa ein.

Mi. 26. September 2018 Leh
Reservetag. Heute sehen wir uns im Basar von Leh nochmals um und besuchen die Klosterburg auf Namgyal Tsemo. Beschaulicher Abschluss.


Lotusblume mit Bienen (Kaschmir).
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Do. 27. September 2018 Srinagar
Früh fahren wir zum Flugplatz von Leh und fliegen mit Air India über den Grossen Himalaja nach Srinagar (Kaschmir). Der Flug dauert nur ca. 30 Minuten, mit Glück sehen wir die Berge des Karakorum auf der rechten Seite und auf dem Anflug noch den Nanga Parbat. Transfer vom Flughafen Srinagar zum Nageen Club und mit Shikara (Gondel) zum Hausboot Khilona am Nageen-See. Mittagessen dort. Nachmittags Rundfahrt mit Shikara.


Hausboot Khilona, Nageen-See (Kaschmir).

Fr. 28. September 2018 Srinagar
Früher Aufbruch mit Shikara zum schwimmenden Gemüsemarkt von Khand Mohalla. Zwischenverpflegung dort. Frühstück beim Dal Gate Basar. Rundgang dort. Danach fahren wir mit Taxis zum Nishat Garden, einem der grossartigen Mogulgärten. Nach dem Besuch werden wir von den Shikharas abgeholt. Beschauliche Fahrt zurück zum Hausboot.

Sa. 29. September 2018 Srinagar
Tag zur freien Verfügung. Individuell können Dal-See, Hazrat Bal Moschee oder die Stadt Srinagar besucht werden. 9


Schwimmender Gemüsemarkt Khand Mohalla auf dem Dal-See (Kaschmir).

So. 30. September 2018 Delhi
Nach dem Frühstück Überfahrt zum Nageen Club und mit Taxi zum Flughafen von Srinagar. Check-In und Flug mit Jet Airways India nach Delhi (ca. 1 ¼ Std.). In Delhi Transfer ins Ashok Resort Hotel, wo wir die Wartezeit in der Nähe des Flughafens überbrücken. Nach dem Nachtessen Transfer zum Flughafen, Check-In und Abflug mit SWISS kurz nach Mitternacht nach Zürich.

Mo. 1. Oktober 2018 Rückflug
Ankunft in Zürich gegen 07.00 Uhr. Individuelle Heimfahrt.

Bernhard Rudolf Banzhaf
Postfach 57
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