Ladakh Kharnak…
Trekkingreise mit Gruppe, 16. September bis 12. Oktober 2016

Ladakh

Seit 1984 besuche ich Ladakh sehr regelmässig, meist jedes Jahr. Es handelt sich um eine tibetisch geprägte Bergwüste im Norden Indiens. Im Herbst 2016 veranstaltete ich einen verwegenen Gruppentrek in die Nomadengebiete auf den östlichen Hochplateaus von Ladakh. Wir waren zwei Wochen auf Höhen zwischen 4500 und 5500 Metern unterwegs. Diese Tour hatte ich 2008 schon einmal durchgeführt. Technisch ist die Wanderung einfach, jedoch ermüdeten die dauernden grossen Temperaturwechsel zwischen Tag und Nacht und zwischen Sonne und Schatten. Dies ist wohl dem eher späten Reisetermin geschuldet, eigentlich wäre Juli/August idealer. Aber im Hochsommer tummeln sich sehr viele Besucher in Ladakh, was überall zu Problemen führen kann (Verfügbarkeit von Hotelzimmern, Taxis, Pferden, Zeltplätzen). Ich bevorzuge deshalb das Saisonende. Wir waren praktisch allein, lediglich in Sangtha trafen wir eine einzelne Französin mit drei Führern aus Zangskar, und ganz am Schluss eine Gruppe – wieder aus Frankreich – die mit uns die zwei letzten Trekkingtage bewältigte. Generell besorgt uns der zunehmende Wassermangel in diesem ariden Gebiet.

Hier ein paar visuelle Impressionen…


Abbildung 1 Leh: Changspa Gomang Chörten.


Abbildung 2 Leh: die neu gestaltete, prächtige, verkehrsfreie Fussgängerzone im Zentrum.


Abbildung 3 Hemis Gompa.


Abbildung 4 Chemre Gompa, derzeit sind Vergrösserungsarbeiten rund um den Tanzplatz im Gang.


Abbildung 5 Sangskar Gompa. Das Kloster blieb geschlossen, da die Mönche an der Hemis Mela waren. Ein müder Hund schlief auf dem prächtigen Teppich vor dem Eingang.


Abbildung 6 Leh Palace: immer wieder ein kolossaler Eindruck. Die westliche Seite des Palastes wurde grundlegend renoviert. Kulturelle Anlässe finden nun dort statt.


Abbildung 7 Taklang La (5165 m), der Ausgangspunkt unseres Treks in die Hochebenen von Kharnak.


Abbildung 8 Der erste Trekkingtag, Abstieg nach Dipring.


Abbildung 9 Dipring: die ersten Pashmina-Ziegen liessen nicht lange auf sich warten.


Abbildung 10 Zara: die Ebene liegt vor uns.


Abbildung 11 Tsewang Gyalson, unser Karawanenführer, mit Thondup Tolo, einem Reitpferd, auf dem Aufstieg zum Spangmur La (4893 m).


Abbildung 12 Spangmur La: Rast auf dem Pass, ein aufmerksames Maultier schaut zu.


Abbildung 13 Narbu: Unsere 15 Pferde gehen mit Gyurme und Tashi Norbu voraus. Wir fragen uns, ob man zu den Bergen im Hintergrund drei Stunden, drei Tage oder drei Wochen brauche...


Abbildung 14 Thau Seru: und plötzlich schneit es heftig, aber die Sonne räumt sofort wieder auf.


Abbildung 15 Camp in Bardo (4850 m). Etwas Wasser fliesst, wenig Gras für die Pferde.


Abbildung 16 Thelakung La (5020 m). Zahlreiche Schaf- und Ziegenspuren führen zum Pass.


Abbildung 17 Mit Christine auf dem Thelakung La (5020 m). Ich trage die Ladakhi-Chuba, ein sehr praktisches Gewand, ist man doch vor Wind, Kälte und Hitze gut geschützt.


Abbildung 18 Kyangdam: Plötzlich erscheint der Tsho Moriri am Horizont.


Abbildung 19 Kyangdam: die Pferde grasen auf dem Delta am See.


Abbildung 20 Am Tsho Moriri (4500 m).


Abbildung 21 Zwischen Yarlung Marlung und Korzok Phu. Die Pferde erklimmen den letzten Pass unserer Reise.


Abbildung 22 Lung ta in Korzok Gompa.

Schliesslich beenden wir den Trek in Korzok und fahren mit unseren Fahrzeugen nach Leh zurück. Ein Abstecher nach Kaschmir rundete das Ganze ab.


Abbildung 23 Kaschmir: die Sonne geht über den Zabarwanbergen auf, der Dal-See erwacht.


Abbildung 24 Kaschmir: Nageen-See, Hausboote im Abendlich, Zabarwan und Haramukh. Ausklang...


Abbildung 25 Hausboot Khilona, soeben fertig gestellt, die Beleuchtungskörper sind noch nicht angebracht.

Alle Bilder: Bernhard Rudolf Banzhaf (2016)

 

Bernhard Rudolf Banzhaf
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